Kirche und Kirchenmauer im Mondlicht

Pfahlbauer waren die Ersten
965 schenkte Kaiser Otto I. die grundherrlichen Rechte über Freienbach dem Kloster Einsiedeln, das in Pfäffikon um 1250 einen Turm errichtete. Kirchlich gehörte Freienbach zunächst zur Pfarrei Ufnau. 1132 wurde eine Kapelle in Pfäffikon und 1150 eine im Dorf Freienbach geweiht.

Im Alten Zürichkrieg brannte das Dorf Freienbach ab, als die Eidgenossen 1443 die Zürcher und Österreicher in einer Schlacht vertrieben. Die heutige Pfarrkirche St. Adelrich wurde 1672-74 gebaut. Das Kloster Einsiedeln errichtete 1762 auf seinem Rebgut das prächtige Leutschenhaus mit grossem Keller und Trotte.

Gemeindegründung 1848
Politisch gehörten Freienbach, Pfäffikon und Hurden zum Vorderen Hof (Pfäffikon), Bäch und Wilen zum Hinteren Hof (Wollerau). Durch die Kantonsverfassung von 1848 erhielt die Kirchgemeinde auch politische Aufgaben im nun vereinten Bezirk Höfe. 

Dynamische Entwicklung
Die Eröffnung der Autobahn A3 Richtung Zürich 1968 hatte eine stürmische Entwicklung des ganzen Gemeindegebiets zur Folge, vor allem des Dorfes Pfäffikon. Die Gemeinde Freienbach wurde zur Wohn- und Industriegemeinde. 

Das Wappen
Das heutige Gemeindewappen wurde 1948 nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen von der Hofleute-Korporation übernommen und zeigt drei nach links schreitende goldene Löwen im roten Feld. Die Symbolik hängt eng mit der historischen Verbindung zum Herzogtum Schwaben zusammen, das die drei übereinander schreitenden Löwen seit dem 13. Jahrhundert auf Schild und Fahnen trug. Der Bezug zum Herzogtum ergibt sich vom Ufnau-Inselheiligen Adelrich, von dessen Mutter Reginlinde und einem späteren Klosterabt, der ebenfalls dem Herzogengeschlecht von Schwaben angehört haben soll.

Bevölkerungsentwicklung
von 1850 bis heute

1850 1900 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2020
2'058 2'270 3'950 5'423 8'487 9'874 11'332 13'375 15'779 16'487

 

Name Beschreibung