PfF) Christoph Haerle - Baukörper "Weid"
PfF) Christoph Haerle - Baukörper "Weid"
Werk: Baukörper "Weid" (2005), im Besitz des Bezirks Höfe
Ort: Schule Weid, Weidstrasse 20, 8808 Pfäffikon
Über den Künstler
Lehre als Steinbildhauer
1987 Architektur Studium ETH Zürich
Architekturbüro Kündig Hubacher Haerle Bickel 1984 − 1992
Architekturbüro haerle hubacher und hofmann 2008 − 2010
Architekturbüro Haerle Hubacher seit 1996
Pablo Elias *1995
Freie künstlerische Arbeit seit 1984
Ausstellungen in der Schweiz, Frankreich, Deutschland
Kiefer−Hablitzel Stipendium 1986
Anerkennungspreis der Vordemberge−Gildewart Stiftung 1988
Stipendium der Stadt Zürich 1985 und 1990
Vorstand Kunsthalle Zürich 2002 – 2008
Lehrauftrag in Landschaftsarchitektur an der HSR Rapperswil 1993 − 1997
Lehrauftrag Assistenz Lehrstuhl Prof. Dr. Dieter Kienast ETHZ 1996 − 1999
Lehrauftrag an der Universität Genf 1997 − 1998
Gastprofessur ETHZ 2004 − 2005
Kunstkommission der Stadt Zürich
Stiftungsrat Mouans Sartoux
Plan Lumière der Stadt Zürich seit 2002
Stadtbildkommission Baden seit 2008
Freiraumkommission Ennetbaden seit 2009
Jury- und Expertentätigkeiten
Über das Werk
Die spezielle topographische Situation bildet die Ausgangslage für die präzise Setzung der Baukörper für das neue Oberstufenschulhaus „Weid“ in Pfäffikon. Als Gesamtanlage ist es eine subtile Komposition von sich aufeinander beziehenden Bauvolumen. Das Spiel von Vordergrund und Hintergrund, Volumenkanten und leitenden und vermittelnden Zwischenräume untersteht einer klaren inszenatorischen Idee, die der Gesamtkomposition eine grosse Geschlossenheit und ruhige Kraft gibt. Diese Anlage ruht in sich und braucht keine ergänzenden Beiträge. Mein Beitrag ist deshalb ein klares Hinzufügen eines künstlerischen Elementes, das für sich ein Ding ist, welches weder speziell dialogisch, noch inhaltlich auf etwas verweisend, seine Kraft aus sich selber zieht und vielleicht gerade aus dieser, sich gegenüber der architektonischen Umgebung sehr emanzipiert verhaltenden Mentalität, zu einem Dialog mit der Umgebung fähig ist. Sechs 9cm dicke Plexiglasplatten bilden mit ihren fünf Zwischenräumen einen Würfel mit der Kantenlänge von 160cm. Die Platten werden so an die, den Pausenplatz mitbildende Wand des Turnhallengebäudes appliziert, dass sie diese um ca. 45cm überstehen. Die fluoreszierenden Plexiglasplatten reagieren extrem stark auf das Licht. Der tägliche Lauf der Sonne wird eine ständig sich wechselnde Lichtreaktion in den Tafeln hervorrufen. Intensives Aufleuchten der Kanten oder farbig sich überlagernde Schatten als Niederschlag auf der Betonwand, werden der Plastik eine grosse sinnliche und Emotionen erzeugende Kraft geben. Technische Angaben: Plexiglastafeln: 9x160x160cm. ca. 280 kg sechs Stück hochwertig oberflächengehärtet und mit einen Sprayschutz versehen auf einen Chromstahlwinkel aufgeklebt. (3M) für höchste Ansprüche mit der Betonwand verbunden. (siehe Skizze) Das hier vorgeschlagene Material ist allwetter- und UV-beständig und wurde schon wiederholt von mir in Aussenraumarbeiten verwendet.
Info
Unterhalb des Schulhauses befindet sich ein toller Spielplatz.
Diese Skulptur ist Teil des Kulturweges der Gemeinde Freienbach.
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