Ältere Menschen fühlen sich in Freienbach gut aufgehoben

15. September 2026

Die Befragung der Bevölkerung 65+ der Gemeinde Freienbach zeigt ein erfreuliches Bild. Die grosse Mehrheit der älteren Menschen lebt selbstständig, fühlt sich sozial gut eingebunden und bewertet die bestehenden Angebote der Fachstelle Gesundheit und Alter positiv. Die Ergebnisse bestätigen damit die gute Ausgangslage der Gemeinde im Bereich Gesundheit und Alter. Gleichzeitig liefern die Rückmeldungen wertvolle Impulse für die gezielte Weiterentwicklung.

Im Frühjahr 2026 wurden alle in der Gemeinde Freienbach wohnhaften Personen ab 65 Jahren zu einer Befragung eingeladen. Von den rund 3'700 angeschriebenen Personen nahmen 1'183 Personen teil. Mit einer Rücklaufquote von 32 Prozent war die Beteiligung erfreulich hoch.

Die Ergebnisse zeichnen insgesamt ein sehr positives Bild der Lebenssituation älterer Menschen in Freienbach. 87,7 Prozent der Befragten leben selbstständig, und 97,9 Prozent fühlen sich sozial gut eingebunden. Auch die bestehenden Angebote für Seniorinnen und Senioren werden sehr positiv beurteilt, 95,6 Prozent der Antwortenden sind damit zufrieden oder eher zufrieden. Besonders geschätzt werden die Vielfalt der Angebote, die Begegnungsmöglichkeiten sowie die gute Organisation der Veranstaltungen.

Auch die Fachstelle Gesundheit und Alter ist in der Bevölkerung gut bekannt. Rund vier von fünf Befragten kennen die Fachstelle, und von denjenigen, welche die Dienstleistung bewertet haben, zeigen sich 91,9 Prozent zufrieden oder eher zufrieden. In den persönlichen Rückmeldungen wurden insbesondere die freundliche und kompetente Beratung sowie die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen positiv hervorgehoben.

Bestehendes Angebot deckt die Bedürfnisse weitgehend ab

Bemerkenswert ist auch, dass die Mehrheit der Befragten die bestehenden Angebote derzeit gar nicht oder nur selten nutzt. Dies ist jedoch nicht in erster Linie auf fehlende Angebote oder Zugangshürden zurückzuführen. 58 Prozent der Personen, welche Angebote nicht nutzen, gaben an, genügend andere Aktivitäten zu haben, 45 Prozent gestalten ihre Freizeit lieber individuell. Gesundheitliche Gründe oder Schwierigkeiten bei der Erreichbarkeit spielten demgegenüber nur eine geringe Rolle.

Auch bei der Frage nach möglichen zusätzlichen Angeboten zeigt sich eine hohe Zufriedenheit mit dem Bestehenden. 81 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das bestehende Angebot ihre Bedürfnisse bereits gut abdeckt. Die geäusserten Wünsche betreffen vor allem digitale Unterstützung, kulturelle Angebote, den Austausch zwischen den Generationen sowie Begegnungs- und Treffmöglichkeiten.

Impulse für die Weiterentwicklung

Die Gemeinde möchte an den bestehenden Stärken anknüpfen und diese gezielt ergänzen. Die Befragung liefert dazu wertvolle Impulse, insbesondere im Bereich der digitalen Unterstützung sowie bei Begegnungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Zudem soll die Sichtbarkeit der bestehenden Angebote weiter gestärkt werden.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt soll künftig auf der Stärkung von Freiwilligenarbeit und sozialen Netzwerken liegen. Das Engagement älterer Menschen und ihre Bereitschaft, sich einzubringen, stellen eine wertvolle Ressource für die Gemeinde dar. Die Fachstelle Gesundheit und Alter soll Möglichkeiten prüfen, dieses Engagement und die Vernetzung innerhalb der Gemeinde gezielt zu fördern.

Die Ergebnisse der Befragung bestätigen insgesamt die gute Ausgangslage der Gemeinde Freienbach im Bereich Gesundheit und Alter. Sie zeigen, dass die bestehenden Angebote von der älteren Bevölkerung geschätzt werden und gleichzeitig wertvolle Anregungen vorhanden sind, um die Altersarbeit vorausschauend und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Vier ältere Personen spazieren gemeinsam auf einem Weg durch eine grüne Parkanlage und unterhalten sich.
Gemeinsam unterwegs: Vier Seniorinnen und Senioren bei einem Spaziergang im Grünen.