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Tauben bitte nicht füttern!

25. April 2019

Tauben bitte nicht füttern!

Im Unterdorf in Pfäffikon vermehren sich Tauben zunehmend. Das führt zu Lärmbelästigung der Anwohner sowie Verschmutzung von Plätzen und Liegenschaften. Die Tiere zu füttern verschärft das Problem und ist für die Tiere selbst schädigend. Deshalb gilt: Tierschutz ist, Tauben nicht zu füttern!

Strassentauben sind die frei lebenden Nachkommen von Haustauben. Siedlungen bieten ihnen optimale Strukturen für geeignete Brut- und Schlafplätze. Deshalb halten Tauben hartnäckig an den ihnen vertrauten Orten fest und lassen sich kaum mehr vertreiben.

In einem Jahr kann eine einzige Taube bis zu 10 kg Kot ausscheiden. Überall wo sich Tauben aufhalten, entstehen unschöne Verschmutzungen. Taubenkot ist schwer zu entfernen und kann Krankheitserreger enthalten.

Tauben können Krankheiten übertragen
Je dichter die Tauben zusammen leben, desto einfacher können sich Krankheitserreger ausbreiten, welche auch den Menschen befallen können. Eine Erkrankung erfolgt meistens durch Kotstaub, welcher über die Atemwege zu einer Infektion führt. Nahe Kontakte zu Tauben und deren Ausscheidungen können vor allem für immungeschwächte Menschen gefährlich werden.

Aber auch die Taubennester sind Brutstätten für Parasiten und Schädlinge. Die meisten Parasiten der Strassentaube verstecken sich in der Umgebung der Nester und können so auch in Wohnräume gelangen und den Menschen befallen. Verschiedene Insekten wie Käfer, Motten und Fliegenmaden ernähren sich vom Material der Taubennester. Gelangen sie in Wohnräume, ernähren sie sich von Lebensmitteln, Textilien, Leder, Holz, Büchern und vielem mehr. Diese Tiere sind deshalb gefürchtete Materialschädlinge.

Taubenfüttern verursacht Übervölkerung
Die Grösse einer Taubenpopulation wird durch die Nahrungsmenge bestimmt, welche in Form von natürlicher Nahrung und vor allem durch die Fütterung anfällt. Im Winter nimmt der Bestand meist auf natürliche Weise etwas ab. Werden die Tauben gefüttert, können sie ganzjährig brüten, so dass die Population stetig zunimmt. Eine Überbevölkerung führt zu verschiedenen Problemen. Darunter leiden vor allem auch die Tauben selbst, die Stress, Krankheiten und Parasiten ausgesetzt sind.

Tierschutz ist, Tauben nicht zu füttern
Um die Population der Tauben nicht weiter zu vergrössern, wird die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht, die Tauben genau wie Enten, Schwäne oder andere Wildtiere, nicht zu füttern. Im Unterdorf Pfäffikon wird mit Informationsplakaten auf die Problematik hingewiesen.

Taube