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Revitalisierung Pilgerwegbächli

8. November 2018

Das Pilgerwegbächli in der Oberschwändi plätschert wieder

Die Gemeinde Freienbach hat das Pilgerwegbächli am Jakobsweg zwischen Altendorf und dem St. Meinrad revitalisiert. Das kleine Gewässer ist ein wertvolles Vernetzungselement für zahlreiche Insekten, verschiedene Vogelarten und Kleinsäugetiere, die auf Lebensräume am Wasser angewiesen sind.


Die Bewirtschafter und Eigentümer der Parzelle mit dem betreffenden Abschnitt des Pilgerwegbächlis gaben den Anstoss für die Revitalisierung und Aufwertung des kleinen Fliessgewässers und dessen wertvollen Lebensraums. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Das Pilgerwegbächli wurde auf einer Länge von 20 Metern ausgedolt und auf weiteren 35 Metern erfolgte eine Verbreiterung und Strukturierung des Gewässers und seiner Uferbereiche.

Naturnahe Lebensräume am Wasser
Bei der Revitalisierung wurde ein besonderes Augenmerk auf die naturnahe Gestaltung der umliegenden Lebensräume gelegt. Die Uferböschungen am Pilgerwegbächli weisen eine charakteristische und artenreiche Vegetation auf und sind durch Gruppen von einheimischen standorttypischen Sträuchern strukturiert. Im Bachbett selber wurden die wenigen notwendigen Prallhangsicherungen und Schwellen mit Steinmaterial aus der Region erstellt und fügen sich damit ins Landschaftsbild ein. Abgesehen von den definierten Schwellen wird sich das Pilgerwegbächli sein Gewässerbett selber ausbilden.

Neue Fussgängerbrücke am Jakobsweg
Ebenfalls eine Aufwertung erfuhr der viel begangene, angrenzend geführte Wanderweg, der einen Teil des Jakobsweges darstellt. Neu führt eine attraktive Holzbrücke über den Bach und ersetzt die bisherige kurze Dolung. Eine Werkgruppe des Amts für Wald und Naturgefahren, Fachbereich Langsamverkehr, hat die Fussgängerbrücke errichtet und finanziert. Für die Kosten der Revitalisierung des Pilgerwegbächli kommt die Gemeinde Freienbach auf.

Pilgerwegbächli