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die Holzbrücke

Die im Jahr 2001 eröffnete Holzbrücke zwischen Rapperswil und Hurden ist mit 841 Metern die längste Holzbrücke der Schweiz. Sie ist von internationaler und historischer Bedeutung. Schon in der frühbronzezeitlichen Kultur gab es eine Verbindung an der engsten Stelle des Zürichsees. Die erste Holzbrücke wurde 1360 mit losen Brettern erbaut, die letzte mit der Eröffnung des Seedamms im Jahr 1878 abgebrochen.

Die auf dem Seegrund westlich des Dammes entdeckten prähistorischen Stegkonstruktionen stammen aus der Zeit um 1523 v.Chr. Unweit vom Heilig Hüsli befindet sich eine von vielen entdeckten Seeufersiedlungen. Um ca.1500 v.Chr. haben hier Siedler auf einer kleinen Insel ein Dorf erbaut. Die Seefläche und die Inseln zwischen dem Holzsteg und dem Seedamm sind Naturschutzgebiete.

Für Wasservögel zählt dieses Gebiet zu den wichtigsten Brutgebieten. Eine zusätzlich aufgeschüttete Kiesinsel bietet ebenfalls Raum für heimische Brutvögel. Daher ist das Fischen, das Baden und das Anlegen von Booten in diesem Bereich untersagt.

Das Pilgerplätzchen auf der Rapperswiler Seite des Stegs lädt Wanderer zu einer Rast ein. Auch Picknicken ist an den grossen Holztischen erlaubt. Bei schönem Wetter wird ein Kiosk mit Getränken und kleinen Snacks von der Hochschule betrieben.